Weil der Körper eine Einschränkung ausgleicht – eine steife Hüfte, ein blockiertes Sprunggelenk, eine verkürzte Seite. Die Gegenseite arbeitet mehr und überlastet.
Beschwerden & Anwendungsbereiche
Überlastung – meist einseitig verteilt
Waden, die auch nach zwei Ruhetagen nicht weich werden. Eine Schulter, die beim Zug nach hinten meldet. Auffällig oft ist es immer dieselbe Seite – und das ist selten Zufall.
Wenn Belastung und Erholung ins Missverhältnis geraten
Trainingsreize erzeugen kleine Belastungen im Muskel, die der Körper in der Erholungsphase repariert – dabei steigt die Belastbarkeit. Bleibt dazwischen zu wenig Zeit oder wächst der Umfang zu schnell, kippt das Verhältnis. Häufig kommt dazu, dass die Belastung gar nicht gleichmässig verteilt ist: Eine begrenzte Hüfte, ein steifes Sprunggelenk oder eine verkürzte Seite lassen die Gegenseite mehr arbeiten – genau dort entstehen die Verhärtungen.
Therapeutischer Ansatz
Behandeln und die Ursache suchen
Die Sportmassage arbeitet kräftig an den beanspruchten Gruppen und stützt die Erholung. Ergänzend prüfen wir, ob die Belastung gleichmässig verteilt ist – denn springt eine Region ständig für eine andere ein, kommen die Verhärtungen zuverlässig zurück. Bei bereits verfestigten Verhärtungen ergänzen wir mit der medizinischen Massage. Bleibt nach einer Verletzung eine Schwellung, passt die Lymphdrainage.
Hinweis
Bei akuten Verletzungen – Zerrung, Muskelfaserriss, Prellung oder Verdacht auf Bänder- beziehungsweise Sehnenschaden – wird nicht massiert. Dann gelten zuerst die üblichen Sofortmassnahmen und eine ärztliche Abklärung. Auch Schmerzen, die unter Belastung zunehmen, gehören untersucht.
Behandlungen nach hohem Trainingsumfang
Die folgenden Behandlungen können je nach Befund und Beschwerdeschwerpunkt geeignet sein. Im persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, was für Sie passt.
Sportmassage
Zur Behandlung
Medizinische Massage
Zur Behandlung
Manuelle Lymphdrainage
Zur Behandlung
Häufige Fragen
Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Sportliche Überlastung und die passende Behandlung.
Ideal ist ein Abstand von ein bis zwei Tagen. Unmittelbar danach ist das Gewebe stark gereizt; eine intensive Behandlung würde zusätzlich belasten.
Sie ersetzt kein Training, kann aber die Erholung stützen und Verhärtungen kleinhalten, die sonst die Bewegungsqualität mindern.
Bei leichtem Muskelkater ist eine lockernde Behandlung angenehm. Ist der Muskelkater sehr stark und frisch, warten wir ein bis zwei Tage.
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