Beschwerden & Anwendungsbereiche

Rückenschmerzen – die Ursache sitzt selten dort, wo es schmerzt

Ob in der Lendenregion, entlang der Brustwirbelsäule oder über den Schulterblättern: Rückenbeschwerden führen die meisten Menschen zu uns. Am Anfang steht die Befunderhebung – auch mit Blick auf Hüfte, Becken und Haltung.

Wie Rückenspannung entsteht

Die Muskulatur, die den Oberkörper aufrecht hält, ist ständig im Einsatz – im Sitzen besonders, weil ihr der Wechsel zwischen Anspannung und Erholung fehlt. Häufig kommt etwas dazu, das man dem Rücken nicht ansieht: Ist die Hüfte in ihrer Beweglichkeit begrenzt, übernimmt die Lendenwirbelsäule einen Teil der Aufgabe. Sie arbeitet dann dauerhaft in einem Bereich, für den sie nicht gebaut ist – und meldet sich irgendwann mit Ziehen, Steifheit oder Brennen.

Therapeutischer Ansatz

Wie wir vorgehen

Nach der Befunderhebung folgen Tastbefund und ein Blick auf Haltung und Bewegungsmuster. Erst dann wird gearbeitet: Die medizinische Massage nimmt sich die verhärteten Stellen mit gehaltenem Druck vor; die klassische Massage kommt zum Zug, wenn der ganze Rücken gespannt ist. Kehren die Beschwerden trotz mehrerer Behandlungen zurück, wechseln wir zur Bindegewebsmassage – oder wir suchen die Nachbarregion, die die eigentliche Ursache trägt.

Hinweis

Ein heftiger Rückenschmerz, der plötzlich einschiesst, Ausstrahlung in Beine oder Arme, Taubheit, Kribbeln, Kraftverlust, Blasen- oder Darmstörungen sowie Beschwerden nach einem Sturz gehören sofort ärztlich abgeklärt. Eine Massage stellt keine Diagnose.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Rückenschmerzen und die passende Behandlung.

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